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Fürstlicher Park Inzigkofen – Erlebnis Natur an der Donau

Fürstlicher Park

Der Fürstliche Park Inzigkofen bildet ein herausragendes Zeugnis adlig-repräsentativer Landschaftsgestaltung nach den Geschmacksvorstellungen von Aufklärung und Romantik in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im hohenzollerischen Oberland. Den Anstoß zur landschaftsgärtnerischen Gestaltung der wildromantischen Hang- und Felsenpassage am Ostausgang des Donaudurchbruchs durch die Schwäbische Alb, unterhalb des säkularisierten Augustinerchorfrauenstifts Inzigkofen, gab um 1815 Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen (1760 – 1841). Sie hatte einige Jahre zuvor in dem zu einem klassizistischen Schlösschen umgestalteten früheren Kloster-Amtshaus ihre Sommerresidenz begründet

Geschichte der Donauquerung

Nachdem ein 1940 errichteter Pioniersteg nochmals kurzzeitig eine Verbindung zwischen den Parkteilen nördlich und südlich des Flusses hergestellt hatte, bildete nach dessen Zerstörung durch ein Hochwasser 1953 die Donau eine Barriere innerhalb der Anlagen. Eine Verbindung war nur noch über einen unbeschrankten Bahnübergang im Norden möglich. Die 2018/19 von der Gemeinde Inzigkofen errichtete Hängebrücke aus Stahlseilen über die Donau verbindet nun beiden Parkteile wieder zusammen und lässt die Donau wieder zum Scharnier und Mittelpunkt des Landschaftsgartens werden.

Amalienfelsen

Der 28,6 Meter über dem Wasserspiegel der Donau aufragende Felsen erinnert mit der Inschrift in großen Eisenlettern „Andenken an Amalie Zephyren 1841“ sowie dem Allianzwappen der Fürstenhäuser Hohenzollern-Sigmaringen und Salm-Kyrburg an die Schöpferin des Inzigkofer Landschaftsparks, die Sigmaringen Fürstin Amalie Zephyren (1760-1841).

Mit der romantischen Felspartie verbindet sich die Sage, dass sich Amalie von hier auf einem Schimmel aus Liebeskummer in die Fluten der Donau gestürzt habe.  Tatsächlich starb sie am 17. Oktober 1841 im für damalige Zeiten hohen Alter von 81 Jahren in dem für sie nach dem Wegzug aus Inzigkofen errichteten „Schlössle“ am heutigen Leopoldplatz in Sigmaringen.

Die Teufelsbrücke

Ursprünglich war die Brücke aus Holz. Diese Konstruktion wurde 1843 erstellt und 1893 durch eine Steinbrücke ersetzt. Früher konnte man auch über die “Himmelsleiter” in die 20 Meter tiefe Höll hinabsteigen, aber die Konstruktion war doch recht gefährlich.

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