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Teufelstisch – eine geologische Besonderheit

Der Teufelstisch – einer der markantesten Felsen in dem südlichen Pfälzerwald. Diese geologische Besonderheit im Hinterweidenthal ist etwa 14 m hoch, an einen Tisch erinnernder Pilzfelsen mit einer waagerechten Felsplatte von etwa 50 Quadratmeter. Das Gewicht wird auf etwa 250 – 300 Tonnen geschätzt.

Zunächst haben wir einen tollen Parkplatz für unser Wohnmobil am Fuße des Teufelstisches ausgekundschaftet. Von diesem Parkplatz begann schließlich unsere ca. 3 km lange Wanderung, rund um den „Erlebnispark Teufelstisch“ (dieser war aufgrund der Covid19-Pandemie geschlossen).

Nach Recherchen ist der Park kostenlos und bietet Kindern aber auch Erwachsen viel Spass und Freude. 

Wir starteten am Parkplatz, der sich an dem kleinen Fluss befindet, zunächst in Richtung Erlebnispark. Dort gibt es bereits mehrere Wegweiser zum ersten richtigen Highlight – dem Teufelstisch. Die Wanderwege dorthin sind sehr gut ausgebaut. Langsam aber sicher erreichten wird schließlich (über viele Stufen) den dortigen Teufelstisch.

Geschichte & Entstehung

Der Hinterweidenthaler Teufelstisch zählt zu den landschaftlichen Wahrzeichen der Südpfalz. Er entstand mit Bildung der ersten Sandsteinschichten vor ca. 250 Mio. Jahren. Durch tektonische Aktivität der Erdkruste wurden diese in viele Schollen zerlegt und gleichzeitig auch verfestigt. Die anschließende Absenkungen des Erdbodens in der Pfalz sowie die Bildung von Urströmen und anschließende Trockenheiten sorgten dafür, dass bizarre Felsengebilde zurück blieben. Ungemein lange dauerten diese mechanische und chemische Vorgänge, bis der Felsen in seiner heutigen Gestalt vorhanden war.

Am Teufelstisch dürfen Kletterer ihr Können zu Beweis stellen, da hier das Kletterern explizit erlaubt ist. Der Felsen ist Ganzjährig zugänglich und kostet keinen Eintritt.

Der Teufelstisch steht auf einem 312 Meter hohen Bergrücken, der sich über mehr als zwei Kilometer vom Etschberg im Südwesten bis zum 324 Meter hohen Handschuh-Kopf im Nordosten erstreckt. Im Pfälzerwald gibt es mehr als 20 solcher Pilzfelsen, die allerdings alle wesentlich kleiner sind.

Ein paar weitere solche Formationen haben wir ebenfalls bewandert.

Die Teufelsküche

Das nächste Wanderziel war die Teufelsküche, die sich nur wenige Hundert Meter (500 m) von dem Teufelstisch entfernt befindet.

Bei dieser Sandsteinformation „Teufelsküche“ handelt es sich ebenfalls um ein bizarres Felsgebilde, welches sich aber deutlich in der Höhe zum Teufelstisch unterscheidet. Die Gesamthöhe beträgt hier ca. 5-6 Meter.

Die Teufelsschmiede

Über gute Waldpfade erreichen wir nur ca. 250 m später bereits die dritte bizarre Sandsteinformation – die Teufelsschmiede.

Hier laden diverse Bänke zum Verweilen und Träumen ein, was wir selbstverständlich sofort in Anspruch nahmen. Auch Arco freute sich auf eine kurze Auszeit. 

Die Abstieg

Bei dem Abstieg gibt es mehrere verschiedene Varianten. Wir wählten den schmalen und steilen Pfad durch den Wald. Dieser Abstieg wird scheinbar eher selten von Besuchern genutzt, weshalb der Weg kaum, bis gar nicht mehr zu erkennen war.

Da wir immer unsere Geocache-Ausrüstung dabei haben, musste das GPS uns durch den Wald lotsen, was auch wunderbar gelang. Nach absolut gemütlichen zwei Stunden, erreichten wir schließlich unser „Ü-Ei“ und konnten die Fahrt in Richtung Burg Gräfenstein, unser heutiger Übernachtungsplatz fortsetzen.

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